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Mein Dividendenportfolio: 9 Qualitätsaktien für monatliche Ausschüttungen

18. Aug.
2 Min. Lesezeit

Nicht die höchste Einzelrendite treibt dieses Portfolio, sondern ein Ziel: planbarer, monatlicher Cashflow aus soliden Unternehmen. Hier zeige ich, wie ich das strukturiert habe – als Einordnung, nicht als Empfehlung.

Die Grundidee

Ein Dividendenportfolio lässt sich auf zwei Arten aufbauen: entweder man jagt der höchsten Rendite hinterher, oder man baut bewusst ein Gerüst aus verschiedenen Rollen, das über das Jahr verteilt Ausschüttungen liefert. Ich habe mich für den zweiten Weg entschieden – bewusst moderate Einzelrenditen, weil Qualität und Verlässlichkeit für mich vor der reinen Renditejagd stehen. Aufgebaut werden kann so ein Portfolio entweder per Sparplan oder als Einmalkauf.

Portfolio-Struktur: 9 Positionen, 9 Rollen

Jede Position im Portfolio hat eine klar definierte Rolle – das ist der eigentliche Kern der Struktur:

Unternehmen

Rendite

Rolle

Coca-Cola

2,36 %

Basiskonsum

Procter & Gamble

2,93 %

Basiskonsum

Merck & Co.

2,52 %

Pharma & Gesundheit

Automatic Data Processing (ADP)

2,45 %

Qualitätswachstum

Illinois Tool Works

2,12 %

Industrie

ONEOK

4,51 %

Energie-Infrastruktur

Chevron

3,48 %

Energie & Cashflow

Lockheed Martin

2,23 %

Verteidigung

NextEra Energy

2,64 %

Versorger

Auffällig: Zwei Positionen liegen bewusst im Basiskonsum-Bereich – Unternehmen, deren Produkte unabhängig von der Konjunktur gekauft werden. Darum herum gruppieren sich Positionen aus Gesundheit, Industrie, Energie, Verteidigung und Versorgern. Keine Branche dominiert das Portfolio vollständig, der Schwerpunkt liegt klar auf defensiven, etablierten Geschäftsmodellen.

Die höchsten Einzelrenditen liefern ONEOK (4,51 %) und Chevron (3,48 %) aus dem Energiebereich – hier steckt mehr Cashflow-Fokus drin, während die Basiskonsum- und Industriewerte eher für Stabilität und Wachstum der Dividende über Zeit stehen. Die genaue Gewichtung der einzelnen Positionen teile ich hier bewusst nicht – wer die volle Portfolio-Struktur inklusive Anteilen sehen will, kann sie sich direkt bei mir per Nachricht holen.

Monatliche Ausschüttung: Der eigentliche Sinn der Struktur

Der Clou an dieser Zusammenstellung ist nicht nur die Diversifikation über Branchen, sondern die zeitliche Verteilung der Dividendenzahlungen. Durch die gezielte Auswahl der Ausschüttungstermine zahlt in praktisch jedem Monat mindestens eine Position:

  • Januar: ADP, Illinois Tool Works, Merck

  • Februar: Procter & Gamble, ONEOK

  • März: Chevron, Lockheed Martin, NextEra Energy

  • April: Coca-Cola, ADP, Illinois Tool Works, Merck

  • Mai: Procter & Gamble, ONEOK

  • Juni: Chevron, Lockheed Martin, NextEra Energy

  • Juli: Coca-Cola, ADP, Illinois Tool Works, Merck

  • August: Procter & Gamble, ONEOK

  • September: Chevron, Lockheed Martin, NextEra Energy

  • Oktober: Coca-Cola, ADP, Illinois Tool Works, Merck

  • November: Procter & Gamble, ONEOK

  • Dezember: Coca-Cola, Chevron, Lockheed Martin, NextEra Energy

Das Muster wiederholt sich alle drei Monate in ähnlicher Form, mit Coca-Cola als zusätzlicher Position in den Monaten April, Juli, Oktober und Dezember. Das Ergebnis: ein Cashflow, der nicht nur einmal im Jahr oder quartalsweise in großen Sprüngen kommt, sondern sich über das ganze Jahr verteilt.

Meine persönliche Einschätzung

Das Folgende ist meine persönliche Meinung, keine Tatsachenbehauptung.

Für mich ist dieses Portfolio kein Renditemaximierer, sondern ein Baustein für planbaren, wiederkehrenden Cashflow. Die Einzelrenditen wirken auf den ersten Blick unspektakulär – das ist bewusst so gewählt. Mir geht es hier um Unternehmen mit langer Historie, verlässlichen Geschäftsmodellen und einer über Jahre gewachsenen Dividendenkultur, nicht um die höchste Zahl auf dem Papier.

Dividenden sind nicht garantiert und können jederzeit gekürzt oder gestrichen werden. Diese Einordnung dient der Information und Bildung, sie stellt keine Anlageberatung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Ich teile hier ausschließlich meine Marktanalyse und persönliche Einschätzung. Jede Investitionsentscheidung erfolgt eigenverantwortlich.

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